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statt Konsum
für Ihre Weihnachtsgeschenke
Auch wenn die Lauferei durch volle Geschäfte oder das Fahnden nach günstigen Internet-Angeboten nervt: Als weitaus anstrengender empfinden die meisten Menschen die Suche nach zündenden Ideen. Unser Tipp für dieses Jahr: Machen Sie Geschenke, deren Wert für die Beschenkten weit über dem liegt, was Sie dafür zahlen. Schenken Sie Menschen gezielt das, wonach sie sich sehnen – sei es Veränderung, Freiräume, Sicherheit oder Entlastung. Hier ein paar Vorschläge für Alt und Jung zwischen 0 und beliebig vielen Euro.
Schenken Sie Veränderung
Change! haben die Amerikaner vor gut einem Jahr gewählt. Erleichtern Sie es den Menschen, denen Sie zu Weihnachten etwas Gutes tun wollen, einen persönlichen Wandel zu vollziehen, sich weiterzuentwickeln. Ein Geschenk darf durchaus etwas sanften Druck ausüben!
Schenken Sie Bildung: Sehen Sie das Veranstaltungsprogramm Ihrer Stadt/Region nach Vorträgen bekannter oder interessanter Autoren durch (in Google: „Vortrag“ oder „Lesung“ + Ortsname). Buchen Sie, wenn Sie Einblick in den Terminkalender des zu Beschenkenden haben, gleich fest (dann geht er auch wirklich hin), und schenken Sie die Eintrittskarte zusammen mit dem neuesten Buch des Vortragenden. Oder Sie schenken ein Online-Seminar (unter dem Stichwort „Webinar“ zu finden, Seminare der simplify Akademie finden Sie z. B. über workshopwelt.de).
Oder schenken Sie Stunden im Fitnessclub, einen Schwimmtechnikkurs für Erwachsene, Museumsbesuche, Musikunterricht, eine Kurzkur ...
Wichtiger als der Betrag, den Sie investieren, ist dabei, dass Sie einen Anstoß geben, den anderen zu etwas Neuem ermutigen. Sie möchten beispielsweise Ihre Schwester anregen, ihre verstaubte Querflöte wieder in die Hand zu nehmen und dadurch ihre Musikalität neu zu entdecken? Dazu müssen Sie ihr kein halbes Jahr Unterricht schenken – 1 Schnupperstunde bei einem begeisternden Flötenlehrer kann Wunder wirken.
Schenken Sie Freiräume
Vielleicht kennen Sie das auch: Da fragt man jemanden, was er sich zu Weihnachten wünsche – und erhält zur Antwort „Bitte keine dicken Bücher“ oder „Bei uns ist eh alles schon zu voll“. Wer bei sich daheim keinen freien Platz mehr hat, kann sich über materielle Geschenke oft gar nicht mehr richtig freuen. Respektieren Sie das, und schenken Sie etwas, das in dieser Situation wahrhaft kostbar ist: freien Platz.
Bieten Sie Ihren Eltern, Geschwistern oder guten Freunden Ihre Hilfe beim Ausmisten an. Menschen, die sich schwer von Dingen trennen, brauchen vor allem jemanden, der den Entscheidungsprozess mit ihnen durchsteht und sie in ihrem Wegwerfimpuls bestärkt („Brauche ich den Bräter bestimmt nicht mehr?“). Schenken Sie ihnen einen Gutschein für einen „Aufräumtag“, bereits mit konkretem Datum. Nach unserer Erfahrung kann solch eine gemeinsame Aufräumaktion durchaus eine angenehme, gesellige Angelegenheit sein.
Andere – vor allem ältere Menschen – wissen oft nicht, wie sie das aussortierte Sammelsurium sinnvoll loswerden sollen. Helfen Sie dabei, überflüssige Sachen bei Ebay zu versteigern, auf einem Flohmarkt zu verkaufen oder einem karitativen karitativen Gebrauchtwarenladen zu spendieren. Nehmen Sie die Aktion zum Anlass, sich auch selbst von Ihrem eigenen Gerümpel zu befreien.
Gerade in Familien oft ein (Konflikt-) Thema: wer sich im gemeinsamen Zuhause wo ausbreiten und selbst verwirklichen darf. Schaffen Sie in mehrfach genutzten Zimmern Freiräume für einzelne Familienmitglieder. Dazu müssen Sie keine neuen Wände einziehen. Grenzen Sie z. B. mithilfe eines Bücherregals eine Arbeitsecke vom übrigen Wohnzimmer ab – damit haben Sie zusätzlich freien Platz für Bücher gewonnen! Oder schenken Sie Ihren Kindern einen Raumteiler, der das bislang gemeinsame Zimmer in 2 Bereiche teilt, die der jeweilige Bewohner individuell gestalten kann.
Schenken Sie Sicherheit
Immer noch sinnvoll: Goldbarren (10 g ca. 250 €) oder Schmuck aus echtem Gold. Schließlich hatten, so erzählt es die Bibel, schon die Heiligen Drei Könige Gold als Geschenk für den neugeborenen Jesus dabei. Clevere Alternative zum mittlerweile sehr teuer gewordenen Gold: Silbermünzen oder -barren. Ein schon eindrucksvoll schwerer 250-g-Barren kostet rund 150 € (z. B. bei proaurum.de).
Nicht mit Geld aufzuwiegen
ist die
Sicherheit eines
sozialen Netzwerks.
Schenken
Sie älteren Verwandten
Zugang zu den modernen Kommunikationsmöglichkeiten,
beispielsweise mit
einem Handy. Wählen Sie es gemeinsam
aus, und nehmen Sie sich Zeit, die
Funktionen zu erklären und nach den
Wünschen des späteren Benutzers einzurichten.
Legen Sie ein Telefonverzeichnis
an – und bieten Sie an, es später
regelmäßig auf den neuesten Stand
zu bringen.
Ein PC ist vorhanden? Richten Sie eine leicht bedienbare E-Mail-Software ein (z. B. Google Mail), schenken Sie eine Webcam (beste Bildqualität: Logitech), und installieren Sie die (kostenlose) Skype-Software für Video-Telefonie (skype.com). Ob Handy, Festnetz oder Internet-Anschluss: Wer sich nicht kümmert, zahlt meist zu viel! Finden Sie den besten Tarif für Ihre Verwandten – die Website teltarif.de hilft Ihnen dabei.
Schenken Sie Entlastung
Mehr Zeit für sich und mehr Zeit für das Wesentliche – das wünschen sich viele Menschen. Schenken Sie Arbeitskraft, die genau das ermöglicht. Sich Arbeit abnehmen zu lassen, ist heute nicht nur im Bereich Haushalt und Garten möglich. Pfiffig und zeitgemäß ist eine „virtuelle Assistentin“ – eine deutschsprachige Sekretärin, die von Indien oder Polen aus vieles tun kann, was sich am PC erledigen lässt: Mails beantworten, recherchieren, Telefonate erledigen, Präsentationen zusammenstellen. Besonders gut geeignet als Präsent für junge Berufstätige, die damit nicht nur entlastet werden, sondern zugleich das Delegieren trainieren können. Informieren Sie sich bei getfri day.com (Arbeitskräfte in Indien) oder strandschicht.de (in Polen). Kosten unter 10 € pro Arbeitsstunde. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie in der nächsten Ausgabe. XNIP: 6THF
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