![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
So werden Sie locker und tanken neue Kraft
Ausatmen mit Text
Wenn möglich, öffnen Sie
das Fenster. Atmen Sie zwei, dreimal tief und ruhig ein und aus. Dehnen
Sie dabei jeden Atemzug, bis Sie das Gefühl haben, daß die Luft
frei und leicht durch Sie hindurchströmen kann. Der Trick dabei: Nicht
den Atem pressen oder steuern, sondern eher hinter dem Atem her spazieren,
der Ihnen ohne Anstrengung den Weg öffnet. Wichtig ist das Ausatmen:
Dabei sagen Sie sich etwas vor, das Sie beruhigt, etwa "ganz ruhig und
frei" oder "aussteigen" oder "es geht auch anders". Sie bauen damit die
Streßbotenstoffe Adrenalin und Noradrenalin ab. Oft hilft es, dabei
die Augen zu schließen. So sorgen Sie dafür, daß Ihr Streßsignal
sich nicht festfrißt und zum Streßprogramm ausartet.
Blitzableiter
Die erprobte Methode eines amerikanischen
Psychologen von der Southern Methodist University in Dallas: Schreiben
Sie in Stichworten schnell auf, was Sie im Moment alles belastet oder frustriert.
Kurz durchlesen und Zettel wegschmeißen. Durch diese kurze Bewußtmachung
verhindern Sie, daß negative Gedanken plötzlich wie ein Blitz
bei Ihnen einschlagen können. Danach kann man einem Problem wieder
gelassener entgegentreten.
Auf der Stelle treten
Ein wirksamer Trick des Bioenergeten
Alexander Lowen, den man auch zwischendurch im Büro anwenden kann:
barfuß auf ein kleines, weiches Kissen stellen, Arme locker seitlich
hängen lassen und langsam gleichmäßig auf der Stelle treten.
Nach etwa 4 Minuten atmen Sie tiefer und ruhiger, spüren im ganzen
Körper eine angenehme Wärme und fühlen sich wieder fit.
Der goldene Punkt
Wissenschaftler und Streßforscher
der Universität Essen haben entdeckt, daß ein goldener Punkt
Streß mindern kann. Aus goldener Selbstklebefolie ausschneiden und
überall dort hinkleben, wo Sie Ihren persönlichen Streß
stark erleben: Am Computer, an der Kasse, am Telefon, am Serviceschalter
usw. Wer sich ein paar Minuten lang auf den goldenen Punkt konzentriert,
beruhigt damit Pulsschlag und Herz.
Guck-in-die-Luft
Aus der tibetanischen Heilkunst
Kum Nye kennt man diese Übung im Sitzen: Po auf vorderer Stuhlkante
plazieren, Hände dahinter aufstützen, wobei die Finger nach hinten
zeigen. Füße wie ein geöffnetes V auf den Boden stellen
(15 cm Abstand, keine Schuhe). Kopf nach hinten legen, zur Decke sehen
und Hände fest auf den Stuhl drücken. 30 Sekunden mit offenem
Mund atmen, kurz aufrichten und pausieren, noch zweimal wiederholen. Macht
den Kopf wieder klar.
1 Minute Weite
Stellen Sie sich vor, daß
Sie aus einem engen Haus hinaus auf eine großzügige Terrasse
treten und von dort eine herrliche Landschaft überblicken. Bleiben
Sie 1 Minute konzentriert in dieser Vorstellung, und Sie können die
wohltuende Energie dieser Seelenlandschaft sofort als Entspannungseffekt
empfinden.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |









