16/17
Ausgabe Januar 1999
Das Original bestellen... Diesen Artikel weiterempfehlen... Diesen Artikel ausdrucken... zur Archivsuche...
Simplify!-Sofort-Entspannung

So werden Sie locker und tanken neue Kraft 

Ausatmen mit Text
Wenn möglich, öffnen Sie das Fenster. Atmen Sie zwei, dreimal tief und ruhig ein und aus. Dehnen Sie dabei jeden Atemzug, bis Sie das Gefühl haben, daß die Luft frei und leicht durch Sie hindurchströmen kann. Der Trick dabei: Nicht den Atem pressen oder steuern, sondern eher hinter dem Atem her spazieren, der Ihnen ohne Anstrengung den Weg öffnet. Wichtig ist das Ausatmen: Dabei sagen Sie sich etwas vor, das Sie beruhigt, etwa "ganz ruhig und frei" oder "aussteigen" oder "es geht auch anders". Sie bauen damit die Streßbotenstoffe Adrenalin und Noradrenalin ab. Oft hilft es, dabei die Augen zu schließen. So sorgen Sie dafür, daß Ihr Streßsignal sich nicht festfrißt und zum Streßprogramm ausartet.

Blitzableiter
Die erprobte Methode eines amerikanischen Psychologen von der Southern Methodist University in Dallas: Schreiben Sie in Stichworten schnell auf, was Sie im Moment alles belastet oder frustriert. Kurz durchlesen und Zettel wegschmeißen. Durch diese kurze Bewußtmachung verhindern Sie, daß negative Gedanken plötzlich wie ein Blitz bei Ihnen einschlagen können. Danach kann man einem Problem wieder gelassener entgegentreten.

Auf der Stelle treten
Ein wirksamer Trick des Bioenergeten Alexander Lowen, den man auch zwischendurch im Büro anwenden kann: barfuß auf ein kleines, weiches Kissen stellen, Arme locker seitlich hängen lassen und langsam gleichmäßig auf der Stelle treten. Nach etwa 4 Minuten atmen Sie tiefer und ruhiger, spüren im ganzen Körper eine angenehme Wärme und fühlen sich wieder fit.

Der goldene Punkt
Wissenschaftler und Streßforscher der Universität Essen haben entdeckt, daß ein goldener Punkt Streß mindern kann. Aus goldener Selbstklebefolie ausschneiden und überall dort hinkleben, wo Sie Ihren persönlichen Streß stark erleben: Am Computer, an der Kasse, am Telefon, am Serviceschalter usw. Wer sich ein paar Minuten lang auf den goldenen Punkt konzentriert, beruhigt damit Pulsschlag und Herz.

Guck-in-die-Luft
Aus der tibetanischen Heilkunst Kum Nye kennt man diese Übung im Sitzen: Po auf vorderer Stuhlkante plazieren, Hände dahinter aufstützen, wobei die Finger nach hinten zeigen. Füße wie ein geöffnetes V auf den Boden stellen (15 cm Abstand, keine Schuhe). Kopf nach hinten legen, zur Decke sehen und Hände fest auf den Stuhl drücken. 30 Sekunden mit offenem Mund atmen, kurz aufrichten und pausieren, noch zweimal wiederholen. Macht den Kopf wieder klar.

1 Minute Weite
Stellen Sie sich vor, daß Sie aus einem engen Haus hinaus auf eine großzügige Terrasse treten und von dort eine herrliche Landschaft überblicken. Bleiben Sie 1 Minute konzentriert in dieser Vorstellung, und Sie können die wohltuende Energie dieser Seelenlandschaft sofort als Entspannungseffekt empfinden.

Das Original bestellen... Diesen Artikel weiterempfehlen... Diesen Artikel ausdrucken... zur Archivsuche...